Goldgroup Mining: Vielversprechende Bohrerfolge beim Goldprojekt San Francisco

Goldgroup Mining Inc. (TSXV: GORO; NYSE American: GORO; FSE: 55G) hat die ersten Resultate seines aktuellen Diamantbohrprogramms über 26.000 Meter auf dem ehemals aktiven Goldprojekt San Francisco im mexikanischen Bundesstaat Sonora veröffentlicht. Die ersten sechs Bohrungen erbrachten sowohl hochgradige Abschnitte als auch ausgedehntere Zonen mit Goldvererzung.
Das Vorhaben, für das ein Budget von rund 8,5 Millionen US-Dollar eingeplant ist, verfolgt drei zentrale Aufgaben: die präzisere Abgrenzung der bekannten Mineralisation, die Gewinnung geotechnischer Daten für die Grubenplanung sowie die Lokalisierung möglicher Ausweitungen des mineralisierten Areals. Firmenchef Javier Reyes wies darauf hin, dass das Unternehmen nicht bei Null beginne, da die bereits vorhandene Infrastruktur und die historische Ressourcendatenbank eine tragfähige Grundlage für die Prüfung einer Wiederinbetriebnahme böten.
Erfolgversprechende Bohrergebnisse im Einzelnen
Die Auswertungen der ersten sechs Bohrkerne (GGD-172, GGD-173, GGD-174, GGD-176, GGD-178 und GGD-179) weisen beachtliche Goldwerte auf. Besonders ins Auge sticht Bohrung GGD-174 mit 23,4 Metern und 1,71 g/t Gold, darunter 6,4 Meter mit 4,84 g/t Gold.
Noch bemerkenswerter fallen die Daten von GGD-178 aus: Hier wurden 16,8 Meter mit 4,36 g/t Gold ermittelt, inklusive eines Teilstücks von 10,9 Metern mit 6,33 g/t Gold. Ein weiterer Abschnitt von 10,0 Metern mit 2,00 g/t Gold enthielt sogar 2,2 Meter mit 7,83 g/t Gold. Bohrung GGD-179 durchteufte 51,0 Meter mit 0,58 g/t Gold, darunter 3,9 Meter mit 2,53 g/t Gold.
Fahrplan für eine mögliche Wiederaufnahme
Die gewonnenen Daten fließen in eine umfassende technische Untersuchung ein, deren Fertigstellung für das vierte Quartal 2026 vorgesehen ist. Diese Studie soll die technische und wirtschaftliche Machbarkeit eines Neustarts bewerten. Zeitgleich entwickelt das Unternehmen Konzepte für die Instandsetzung der Brecher- und der ADR-Anlage (Adsorption-Desorption-Recovery). Bei günstigem Verlauf könnte eine Wiederaufnahme der Förderung bereits im ersten Quartal 2027 erfolgen.
Regionales Explorationspotenzial
Über die unmittelbare Wiederinbetriebnahme hinaus sieht Goldgroup die Möglichkeit eines distriktweiten Goldprojekts. Die geologische Beschaffenheit des San-Francisco-Systems wird als orogenes Goldvorkommen in granitischen und metamorphen Gesteinen interpretiert und reicht über die historischen Abbaustätten hinaus.
Das Unternehmen plant, durch die Zusammenführung geochemischer und geophysikalischer Daten sowie neuer Bohrergebnisse ein regionales Explorationsmodell zu erstellen. Ziel ist es, das langfristige Entwicklungspotenzial des Projekts zu heben und möglicherweise bislang unbekannte mineralisierte Zonen aufzuspüren.
Für Anleger aus Deutschland ist Goldgroup Mining ein beachtenswerter Kandidat: Das Unternehmen ist nicht nur an der TSX Venture Exchange und der NYSE American gelistet, sondern auch im Frankfurter Freiverkehr handelbar. Die vielversprechenden Bohrergebnisse aus einem ehemals aktiven Projekt mit bestehender Infrastruktur könnten das Risiko einer Wiederaufnahme im Vergleich zu Neufundprojekten deutlich senken. Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich die Bohrerfolge in einer positiven Machbarkeitsstudie widerspiegeln.



